Loveparade: Der lange Weg der Trauer

Der lange Weg der Trauer

Die Loveparade-Katastrophe riss Opfer mitten aus dem Leben. Angehörige konnten sich nicht verabschieden – und leiden nun darunter
„Trauerprozesse nach Katastrophen dauern immer länger als beispielsweise nach einer Krankheit“, sagt Joachim Müller-Lange, Landespfarrer für Notfallseelsorge der rheinischen Kirche. Denn der Tod komme unvorbereitet. Das nehme die Gelegenheit, sich noch zu Lebzeiten vom Sterbenden zu verabschieden. Müller-Lange hat nach dem Loveparade-Unglück in Duisburg den Einsatz der psychosozialen Notfallversorgung geleitet. Für die Angehörigen der Todesopfer sei es wichtig, sich der Trauer zu stellen, sagt er. „Es gibt dauerhaft keine Möglichkeit, den Verlust eines Menschen zu verdrängen.“  

Das komplette Interview mit Joachim Müller Lange lesen Sie in der aktuellen September Ausgabe.

chrismon plus rheinland Ausgabe September 2010

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